Kirche der Sinne – Schlosskapelle Ludwigsburg

Projektträger: Evangelische Kirchengemeinde Kemnitz

Kontakt: Pastor Matthias Ballke

Internetseite: www.kirche-kemnitz.de

Die Ludwigsburger Schlosskapelle geht zurück auf eine an dieser Stelle dem heiligen Nikolaus geweihte Filialkirche des nahen Klosters Eldena. Die Kirche wurde ehemals als Schlosskapelle der Pommernherzöge errichtet und ist ein bedeutender Teil des kulturellen Erbes in der Region Vorpommern. Die Kirche ist die Schlosskapelle des letzten in Deutschland noch erhaltenen Schlosses der pommerschen Herzöge. Daher hat die Kirche als eines der letzten Zeugnisse dieser Ära eine hohe kulturelle Bedeutung. Zudem ist die Kirche ein wichtiger Bestandteil des Gesamtensembles aus Schloss Ludwigsburg, Hofgebäuden, Stallungen, Schlosspark und Kirche.

Das Ziel der LEADER-Förderung war die Innenrenovierung und zeitgemäße Nutzungserweiterung eines bedeutsamen Gebäudes als Teil des kulturellen Erbes der Region.

Die Kirchengemeinde möchte dieses Erbe für die Ortsgemeinde und die vielen touristischen Besucher stärker in den Mittelpunkt stellen. Ausgehend von den fünf menschlichen Sinnen – hören, sehen, riechen, tasten, schmecken – sollen Besucher vielseitig sinnlich angesprochen werden. Die Schlosskapelle Ludwigsburg liegt in unmittelbarer Nähe des Europäischen Ostseeküstenradweges.

Im Dezember 2018 wurde die Kirche fertiggestellt und feierlich ihrer Nutzung übergeben.

Innenraum einer Kirche während Renovierungsarbeiten mit abgebauten Kirchenbänken, Gerüsten vor dem Altar, Werkzeugen, Holzmaterialien und Kartons; bunte Kirchenfenster und ein Banner mit der Aufschrift „2. Bauabschnitt 2016–2017“ an der Wand sind sichtbar. Fotos: Detlef Niemann
Abendliche Veranstaltung in einer stimmungsvoll beleuchteten Kirche mit farbigen Lichteffekten; ein Kronleuchter hängt über dem Mittelgang, im Altarraum steht eine Person und spricht vor einem Publikum, das auf Kirchenbänken sitzt; links und rechts farbig leuchtende Kirchenfenster, rechts eine Projektion eines Segelschiffs. Fotos: Detlef Niemann

Fotos: Detlef Niemann